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 zum Tonbootweblog über Bau, Planung und Anderem zwischen 2002-2006 Geschehenen geht’s HIER lang...
...2006 erfolgte nach 4 Jahren Bauzeit an meiner zerlegbaren Billigbinnenxpeditionsjacht ein von mir ausgesprocher „vorübergehender Baustop“ - sobald dieser von mir aufgehoben wird, werden im aktuellen Weblog weitere diesbezügliche Exposés folgen...

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Weblog 2007-08
19 Oktober 2008
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glücklich angekommen an meinem Liegeplatz bei Randersacker?
Sieht so aus, - als kreativer Mensch will ich abernicht lange mit dieser Modelljacht leben...
es wird wohl meine nächste Baustelle sein...
und umgetauft werden muss der Störtebecker auch noch...
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die Tigersäge wird kommen...
kkk

Oktober 2008

nach der Bestätigung des Grundsatzes „Geld fressen Abenteuer auf“ der Beweis, dass man mit genügend Dummheit doch noch in welche geraten kann ( ein, jetzt wieder kostenloser, Polizeieinsatz incl.)...
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wer sehen will, der sieht auf dem Bild die Mainmündung in den Rhein, den ich jetzt erfolgreich bezwungen habe...

für diesen Augenblick hatte ich mir einen Sekt vorenthalten, ich  kupple sogar den Motor aus um in Ruhe dieses Bild machen zu können...

als ich wieder weiterfahren will, heult zwar der Motor auf, aber ich treibe langsam mit der Mainströmung wieder in Richtung Rhein, wo steurungslos durchaus Gefahr für Leib und Boot besteht....

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hier stehe ich bis zu den Knien im Wasser, im Dunklen, Die Yacht mit  Seil und Bootshaken im Wasser bugsierend und telefoniere mit verschieden amtlichen Freunden und Helfern


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und die helfen auch,  hier bin ich im Schlepp der Wapo Mainz

mehr dazu in kürze

Oktober 2008

die Bestätigung des Grundsatzes „Geld fressen Abenteuer auf“
die Skeptiker hatten recht: als ich in Duisburg "den Rhein probiere" muss ich nicht nur dauernd Vollgas geben (der Lärm, der Lärm), dass relativ leichte Boot ist den Bugwellen der Berufsschifffahrt kaum gewachsen, der meiner Meinung zu tief liegende Propeller verstärkt die Schlingerbewegungen des Bootes... also alles in allem kein Fahrvergnügen.

Vor allem die Aussicht mich 5-6 Tage diesen Streß aussetzen zu müssen läßt den Entschluss in mir reifen, mich trailern zu lassen...

vielleicht werd' ich auch langsam alt... ;-(

oder ich hab zu viel Geld...

oder beides...

ich kann mir vorstellen, dass vor einigen Jahren die Kombination aus Geiz und Abenteuerlust in mir ausgereicht hätte, „den Rhein zu wagen“.

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...also in Duisburg "naus aus´m Rhein und in Bingen widda nei"

Oktober 2008

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mein allererstes wasserpolizeiliches Verwarnungsgeld und warum man nicht unter Brücken parken darf...


mehr dazu in kürze
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schwer zu erkennen, die Münsterianer Wapo...
- aber man kann nicht behaupten, die 20 ¤ wären mir unberechtigter Weise abverlangt worden    ;-(

Oktober 2008

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die Woche in der ich in der Fremde das Boot rüstete und doch Wesentliches vergesse...

dan dieser Stelle vielen Dank an die hilfreichen Hirne, Hände und Biere des Motorjachtklubs "Blaue Donau"...

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das Amaturenbrett im Schachfigurenkästchen

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der Sicherungskasten im Erste Hilfekoffer

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mein Barhocker und ein präsent der Yachtvorbesitzer

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September 2008

Polizeieinsatz (umsonst) wegen auffälliger Fahrweise und ebensolchem Fahrzeug...

Zwei Stunden Zwangspause während der Anfahrt zur Yachtübergabe...

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als mein Nachbar hörte, das es damit nach Haren geht, meinte er: "Midd demm Gebägg? Die schperrn diie ein"
und so kam es ja dann auch...


fast    ;-)

Nicht nur auf dem Dach, auch im gesamten Fahrgastinnenraum mußte der Golf fassen was er konnte....


mehr dazu in kürze

14. September 2008 - 21:03:28 MESZ

ich ersteigere meinen Traumbootsmotor zum Schnäpchenpreis, weil da noch 'ne Stahljacht dranhängt...

Für das Tonboot habe ich Dieselinnenbordmotoren gekauft, weil alle Außenborder Benzin schlucken...

Alle Außenborder?

Nein, YANMAR stellte lange Zeit Dieselmotoren für die Berufsschifffahrt her. Die Motoren sind aber zu teuer (neu 28.000DM, 15.000¤) für ein Armeleutboot wie meines.

In der leichenflederischen Hoffnung eine frische Fischerswitwe würde bei E-bay einen Fehler begehen, erhalte ich eine Nachricht, sollte dort ein solcher Motor „auf tuen“. Alle ein bis zwei Jahre ist da auch einer zu ersteigern, es werden aber immer 5-8 Tausender geboten....

Jetzt aber :

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Am 14.09.08 21:03:28 MESZ sitze ich in der Kneipe (meinereiner läßt den Polen steigern) und so kann ich mit Freunden auf mein frischgebackenes Yachtbesitzerdasein anstoßen...

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fliegende Sicherungen nennt man so, wenn sie unbefestigt an der Verdrahtung hängen, ich wende das Prinzip auf die gesamte Bordelektrik an  und entwickele die komplette
 FLIEGENDE BORDELEKTRIK



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der Ankerkettenkoffer

Näheres zur Aktion und den Vorbereitungen hier... 

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Hätte ich den Motor, d.h. die Yacht nicht gewonnen, wäre die Enttäuschung nicht sehr arg gewesen, ich hätte meinen Berlinurlaub wie geplant antreten können und hätte mich jetzt nicht unverzüglich um eine Transportmöglichkeit und das „Wohindamit“ kümmern müssen.

Juni Juli 2008

wieder bin ich als Gastarbeiter bei den Bregenzer Festspielen beschäftigt...

und ich muss auch hoffen dass dies so bleibt, denn in diesen Tage brüllen so viele Österreicher „Deutschland, Deutschland“ (eigentl. Dschlaaand) wie zur Zeit ihrer letzten Heimholung... ;-)

...letztes Jahr wurde auf der Seebühne noch die bombastische Folteroper Toska zelebriert. Als ich ankomme sind es 10000de, die hier ihrem heiligen Gral huldigen: die Erringung des Pottes/Kelches, der dem Gewinner der Europäische Fußballmeisterschaft geliehen wird.
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d links die "großen" Werkstätten, die Leute hier könnten auch die "Jabbadabbaduh" aus Ruff´s G.A.S. bauen.






fHIER zur Bühnenwebcam




f unser diesjähriges Sorgenkind: ein riesiger, aufblasbarer Ball aus empfindlichem PVC


In der technisch hochgerüsteten, ansehnlichen Werkstattbühne verbraten Mitarbeiter des baden-würtenbergerischen Staatsministerium ein Million Euro in dem sie einige lustige berühmte Fussballclips in sehr ansehnlichen Ausstellung mit dem anmahsenden Titel „alles über Fussball“ verwursten. (Drei Akademiker bezahlte das Staatsministerium monatelang dafür, dass sie Schweiz, Österreich, Baden-Würtenberg, Stuttgart und Fussball bei Youtube eingaben.)

Sie hoffen irgendwie damit für Ihr Bundesland zu „werben“.
Das einzige innovative an der Ausstellung ist, dass sie Dank des hauseigenen Maschinenparks in die Luft gehen kann und Platz für Partys macht.....
und das ZDF verschandelt das ganze Haus mit Plakaten der ärgerlichsten Art...

fder Kantienenausblick West

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...und zur Bühne


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Sehnsucht. Mut. Adrenalin.   EM08

(Wann, verdammt noch mal, beweist ein Fußballgucker Mut?)


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16 Nationen treten an.
Millionen schauen zu.


                          Alle Herzen klopfen.

(Nicht 22 Fußballer oder 23 Männer, nein, 16 Nastionen betreten den Rasen... [kopfgegenwandschlagen] )



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Der Ball ist rund.
Die Leidenschaft groß.

O.K.- mir ist die Grammatik  auch nicht immer ein Korsett, aber vom öffentlich-rechtlichen ZDF dürfte man eigentlich mehr erwarten...
(oder auch nicht)
DIESE VIER MOTIVE WAREN IMMER
UND ÜBERALLÜBERALL:


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leidenschaftlicher Hemdenträger...
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aufgeblasen?
oder zum treten?
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nicht auf ein Tor, nein auf die Nation ist man Stolz.
schon die Kleinsten sollen es lernen...
Eine Nation, die keine guten Fußballspieler hervorbring kann sich folglich vergessen...
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das der einsame (letzte?) Treue sich vom einzigen braunen(!) Stuhl erhebt, hielt ich anfangs für einen bissigen Kommentar des Bildretuscheurs, aber er vergas lediglich den Schatten aufzuhellen...


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Im Fußballwahn (alle Eintrittkarten zum gemeinsamen fußballschauen waren verkauft):
7000 zahlen 10 Euro um vier schwafelnden* Köchen beim würzen mit Fertigwürzmischungen (Tabasco) auf ZDF-EM-Kunstrasen zusehen zu dürfen ...

*schwafeln: inhaltsloses Geschwätz, oft nur "so für sich hin" geredet, meist bei Kleinkindern in der Phase des Sprechenlernen zu beobachten



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die Hunderte von Plakaten wiederholen ausschließlich die gezeigten Aussagen zum Fußball...

Es sind beileibe keine Auftragsarbeiten des Verteidigungsministeriums, sondern ausschließlich aus dem Mist der Propagandaabteilung des ZDF gewachsen...

Juni 2008


Deutslandwunderkongress in Bremen

Bevor ich wieder meine sommerliche Ozonlochflucht in das klimatisierte Festspielhaus am Bodensee antrete, beschliese ich wieder einmal auf Deutschlandtou tourne (SW, E, HH, B, SW) zu gehen. Und weil zum gleichen Zeitpunkt der Deutschlanwunder Kongress in Bremen stattfindet, den auch noch „mitzunehmen“, obwohl mir selten der Sinn solcher Vorträge noch nie so richtig erschloss: wenn sich alle die Redemanuskripte daheim zu Gemüte ziehen würden, könnte man sich sofort dem Tanz zuwenden*...

Da in Bremen schon zu Beginn der Veranstaltungsreihe deren „Message“ bereits in Buchform vorlag, hatte ich eigentlich gleich das Weite suchen können. Aber ich hatte meinen Unkostenbeitrag bereits geleistet und es war dann auch doch sehr aufschlussreich, die geballte Dummheit der Drehbuchautoren von „der Untergang“, Dresden“ und Gustloff“ ,als Konzentrat aufgearbeitet, präsentiert zu erhalten. Die dargebotenen Fakten (ich hatte die Filme dank warnender Rezensionen die gesehen) erzeugte einen Gefühlscocktail aus Wut, Zukunftsangst (ach wie Deutsch ) und wohliger Besserwisserei....

Thema war auch der leider bedeutende Kinderbuchautor Wolf (Kalmuczak) und seine Endlosserie TKKG. Der versucht in seinen Machwerken offensichtlich kleine Herrenmenschen aus seinen Lesern zu formen*, aber diesen Vortrag anzuhören hatte ich nicht mehr die nötige Gelassenheit – und bevor ich zum Autorennasenbeinbrecher avisiere, legte ich mich lieber lesend zum Sonnenbad an das schöne Weserufer....

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mehr HIER



Mai 2008

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ich gehöre jetzt zu den 

"Menschen, die etwas bewegen - aus persönlichem Engagement heraus oder durch ihre Position in Politik, Kultur und Wissenschaft." (B2 Werbung)


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Norbert Joa hat keinen Buckel, der große Journalist läßt sich lediglich zu mir herab...



Der abschließende(!) Satz aus der Ankündigung (HIER):

"...erzählt Jürgen Pickel, warum ihm seine Abenteuer wichtiger sind als finanzielle Sicherheit, und warum er sich auch immer wieder für Kulturaktionen engagiert".
Dass letztgenannte sicher mein Hauptinteresse galt, belegen die nur vier  Urlaube in 25 Jahren...


Der Radiotalk „Eins zu Eins“ von Bayern2 ruft und ich Eile gerne...

wie sicher sicher schon auf vorderen.. äh unteren Seiten schon erwähnt habe, besitze ich keinen Fernseher und alles was aus der „großen, weiten Welt“ über den Äther vermittelt wird, entscheiden die Redaktionen von Deutschlandfunk, DRK und Bayern2.

Meiner Eitelkeit wurde wie selten geschmeichelt, als ich die Stimme des von mir geschätzte Redakteur und Moderator Norbert Noa nicht plötzlich nicht aus den Boxen meiner Radios sondern aus den mickrigen Lautsprecher meines Telefons vernahm um mich zum Schwätzchen zu laden. Obwohl meine Musikwünsche (Aera ((70er)), Ron Spielmann ((80er)) und Boink ((heutzutage)) – alles Schweinfurter Qualitätsprodukte) ein sehr bereits Spektrum abdeckte, konnte sich der Musikredakteur von B2 nicht mit ihnen anfreunden.

Die Aussicht, 55 Minuten der Welt* die Meinung zu sagen zu können, ergötzte mich, wurde aber desillusioniert, als es dann zur Aufzeichnung der Sendung kam: eigentlich hätte ich Wissen müssen, dass der fleißige Redakteur seiner Pflicht nachgegangen war, sich vorher informiert hatte und seine Fragen dann so strukturierte wie er es für richtig hielt,-  und dass sich dies naturgemäß von dem unterscheidet, was ich gerne der Welt verkündet hätte (vor allem weil nach Ansicht von Norbert sehr wohl auch mein Liebesleben dazu zählte).

*lediglich 330 000 Leute schalten irgendwann mindestens einmal am Tag einmal auf B2, das sind gerade 3,5% aller Bayern. Die meisten von ihnen haben auch noch ein schon länger zurückliegendem Zeugungsdatum und sind so staatstragend, das ein anderer mit ihnen nicht zu machen ist...

Dann war da noch ein Trailer der einen „Jürgen Pickel“ ankündete obwohl dieser Name lediglich meiner 80 bis 100köpfigen Verwandtschaft ein Begriff ist. Und weil ich dann auch noch meinen Spickzettel im Auto liegen gelassen habe, vergaß ich auch noch das meiste von dem, was ich auf jeden Fall „irgendwie unterzubringen“, mir fest vorgenommen hatte.

Naja, aus Schaden wird man klug, ich war in dieser Stunde einfach zu unzornig aber vielleicht produziere ich ja noch ein Relounsch der Sendung...

Spaß gemacht hat das Interview auf jeden Fall.

HIER klickt man wenn man das Gespräch nachhören will - podcast halt



Jan,. Feb., März 2008

-mein Quartal mit Verbrecher...

Manch Armer will es den Reichen nach tun und seinen Luxus einfach zu Lasten der Restmenschen finanzieren -unser Gesellschaftssystem basiert ja auch auf ein solches Verhalten.

Wenn der Arme aber nicht genügend Hirnschmalz besitzt oder investieren will, wird er schnell straffällig und vor allem erwischt. insbesondere wenn er im Gegensatz zu Arbeitgebern, die lediglich den Mehrwert der Arbeit von Individuen abschöpft, diese direkt ihres Hab und Gutes beraubt.

Solches fällt schnell auf und der Geschädigte greift bei solch parasitärem Handeln weit unverzüglicher zur Gegenwehr als z.B. bei einem ausbeuterischen Arbeitsvertrag.

So stiegen auch meine Abwehrkräfte, als ich mir zu Jahresbeginn bei der Vermietung meines Haupthauses Mitnomaden zuzog.

Wenn diese sich als solche Vorstellen würden, würden sie nie welche werden. So zog aus meiner Sicht bei mir ein hilfsbereites, umgängliches Pärchen junger Menschen ein.

Er stellte sich als in seiner Freizeit handwerklich engagiert und beruflich als Fahrer einer Holzrückmaschiene vor. Sie, gerade 18 Lenze alt, hatte Aussichten auf ein Praktikum und Lehrstelle in einer nahe liegenden Autowerkstatt und freute sich sichtlich über das von mir großzügig renovierte Haus mit seinem ungewöhnlichen Schnitt und den zahlreich vorhandenen individuell aufwendig gestalteten "Besonderheiten"

Aus zogen sie als Verbrecherpärchen, er in den Knast wegen autofahren ohne die dazu erforderliche Genehmigung und mit Hinterlassung eines Schuldenbergs zu meinen Lasten in der Höhe einiger Tausend Euros.

Sie, sich von ihm losgesagt habend verzog sich nach so genannt unbekannt und hinterließ mir für einige Tage ihren zwar harmlosen aber zur vollkommenen Blödheit erzogenen Rothweiler...



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der vom (klassischem) Blumentopf erschlagene (und sein Lebenslicht aushauchende) Klemens S.

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der Wohnküchenboden, auf wochenlanges Gepfriemel* folgte jahrelanger Stolz
*Gepfriemel = mühseeliges, detailbesessenes arbeiten an einem Werk, das vermutlich auch einfacher bewerkstelligen liese

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Zimmer 3, eine Kreation des berühmten Innenarchitekten Klemens S.
HIER geht zu „ganzen“ Geschichte mit den obligaten Dokumenten

Weinachten 2007


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1 Drahtbügelhalter
und
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1 Glas mit Blechdeckel
und
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1 kleine Dose

Das definitive Müllwindlicht
für Jonathan

Ich mache gerne Geschenke, doch aufgrund meines Daseins als aufgeklärter Konsumist -man könnte es auch aus Faulheit resultierender n Geiz nennen- bestehen meine Gaben meist aus „gebrauchten“ Büchern. Zum Leidwesen meines Neffen und Patenkindes Jonathan erstreckt sich diese wahnhafte Sparsamkeit auch auf sein Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr:

- ein leeres Gurkenglas, je höher um so besser.
(Besonders eignet sich auch jene Wurstgläser, die getauft sind auf hier die am weitesten verbreitete Eingeborenennationalität.*)
*OT:
möge die von Douglas Adams versprochene pangalaktische Donnerziege endlich alle Werbetexter und zwar mit Haut und Haaren fressen...

- ein Drahtbügelhalter
- eine leere Sardienendose

(die auszuchecken ich im vorliegende Fall auch nicht tauglich war und so musste eine von Mutter´s feinen Hühnersuppendosen geopfert werden)

Gemeinsam bastelt Jonathan und ich ein Windlicht daraus, dessen praxistauglichkeit sich durch
- den kostenlosen Austausch eines zerbrochenen bzw. beschmutzen Glaskorpus
- die hervorragende Zugänglichkeit zum entzünden der Kerze
- die absolute „Sturmfestigkeit“
beweist.


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Die Idee ist geklaut: zur einer Festivität einig Wochen vorher erhielt ich das gleiche Präsent – von Michael Grunewald, seines Zeichens Schreinermeister, Wagenburgbewohner und -wie man sieht- Pfiffikus...
eine ausführliche Bauanleitung mit vielen Bildern zu Jonathans Windlicht findet wer HIER „klickt"...



Herbst 2007


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Daheim in Obbach ist auch ein Innenhof...

Aus einem Teil der früheren Schreinerei habe ich durch die Beseitigung eines Teil des Daches einen Innenhof geschaffen. Dass dieser kaum größer als unsere Wohnküche ist, wird von vielen mit mangelndem perspektivischem Bewusstsein bemängelt: die zwangsweise geringe Sonneneinstrahlung beschert uns auch in den vermehrt auftretenden Hochsommertagen erholsames Stunden in kühlender Atmosphäre. „Der Südländer“ baut nicht aus Platzgründen so „eingeengt“.

Beim Erwerb schloss ein Schaukasten zur Straße ab, dann war die ersten Jahre ein Bauschutthaufen der Lauschigkeit in unserem Atrium brachte. Als dieser endlich Mithilfe einiger Bauschuttcontainer beseitigt war, wurde der Dreckberg durch ein Provisorium aus lidschäftigen Holzlatten und billiger Schilfmatte ersetzt. Leider vollzog sich der Verfall dieser Übergangslösung selbst nach 15 Jahren nur schleppend. Der Erwerb meines Motorrads erforderte ein Schiebetor und gab einer Neugestaltung willkommen Ansporn.

Natürlich günstig, denn alt und gebraucht, -aber von stichsägeschwingendem Künstlerarm indivualisiert...

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Spätsommer 2007

Der kein Gepäck tragende Gepäckträger
oder
Wie der alte, weise Chefinschenör der Bayrischen Motorenwerke auf geniale Art eine Fehlkonstruktion behob* und ich dann wieder alles richten musste.

Dieser Text ist außschließlich für Leute die benzin sprechen, d.h. für Motorradfahrer....

Weshalb mein Gepäckträger jetzt einen Gepäckträger tragen muss, der die unsägliche Formgebung des Originals kompensiert...
und wie ich es schaffte, dass mein Gepäckträger Gepäck trägt!!!

z. Zt. Erhält man das „meiste“ Motorrad für sein Geld (wenn man nicht mehr als 15 bis18 hunderter hinblättern will) wenn man sich eine R65 zulegt...
und so tat ichs dann auch...
Allerdings:
Der Gepäckträger ist auf dem sogenanten Entenbürzel, einem ausladende Plastikteil befestigt, welches der Aufgabe, außer dem Gepäckträger auch noch Gepäck zu tragen, keinesfalls gewachsen ist.

Es mangelt es jedoch nicht nur an Stabilität, er hat auch eine steil nach hinten abfallende Form, die einem sicheren Transport von Gegenständen diametral entgegen läuft.

Dies ist vermutlich eine, wenn auch außergewöhnlich skurrile Sicherheitsmaßnahme, die durchaus schlüssig sein könnte, da berechtigterweise anzunehmen ist, das ein größeres Gepäckstück meist über 5 Kilo schwer ist und demzufolge nichts auf diesem Motorrad zu suchen hat.

Deshalb muss mein Gepäckträger jetzt einen Gepäckträger tragen, der die unsägliche Ladeumgebung des Originals kompensiert...
freilich:
nur schön ist natürlich anders....

*soviel sei verraten: er schrieb in die Betriebserlaubnis meiner R65:
Tragkraft Gepäckträger: 5kg“


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auf dem "Kleine Boxertreffen" in Witzenhausen

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HIER geht’s zur ganzen Geschichte und zur Bauanleitung von Gepäckträger und flexiblen Sissibar für Solofahrer

Sommer 2007

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Tod in Venedig, dass bedeutet natürlich auch ein riesiger Pool auf der Bühne, naja, - mit einem Wasserstand von 0,04 Meter.

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Bühnenwirksam kotz sich die Hauptfigur zu Tode, dass bei Cholera die Körperflüssigkeit meist auf anderem Weg verloren geht, wollte man dem Publikum dann doch nicht vor Augen führen...

Als Saisonarbeiter des Schweinfurter Theaters bin ich im Sommer jedes Jahr leider ;-) arbeitslos und normalerweise verbringe ich dies Zeit (wenn ich mir nicht immer erfolglos Arbeit suche) kreativ in der kühlen Werkstatt oder lesend auf meinem Balkon oder sonst wo....

Doch in diesem Jahr verbringe ich, als mir die Möglichkeit geboten wurde (mein Dank geht ans Detmolder Theater), für 5 Wochen als ausländischer Mitarbeiter auf der Festpielbühnen in Bregenz (Österreich).

Die Bregenzer Festspiele besitzen den Ruf ein entspanntes* Arbeitsklima ohne 60 Stundenwochen zu bieten und den Mitarbeitern wird eine Kantiene(!) mit herrlichem Seeblick und W-lan angeboten.

*Kulissenschieber kennen die Weisheit: „Wer während der Bayreuther Festspielen aufbrausend herumschreit wird im nächsten Jahr befördert, - in Bregenz wird er heimgeschickt“.

Und die Arbeit an dem Monstertheater läst immernoch genug Zeit zum lesen, sonnen und für aussichtsreiche Motorradtouren...


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unter dem Gitter am Boden befindet sich eine Kurbel auf die ich während der Aufführung die Hand zu legen habe, für den Fall das der Elektroantrieb ausfällt...

die regengeschütze Radiostehlampe
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Zum Tonbootweblog 2002-2006 geht’s HIER lang...




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