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Als ich mir einmal Mietnomaden einfing...

-mein Quartal mit Verbrecher...

Manch Armer will es den Reichen nach tun und seinen Luxus einfach zu Lasten der Restmenschen finanzieren -unser Gesellschaftssystem basiert ja auch auf ein solches Verhalten.
Wenn der Arme aber nicht genügend Hirnschmalz besitzt oder investieren will, wird er schnell straffällig und vor allem erwischt. insbesondere wenn er im Gegensatz zu Arbeitgebern, die lediglich den Mehrwert der Arbeit von Individuen abschöpft, diese direkt ihres Hab und Gutes beraubt.
Solches fällt schnell auf und der Geschädigte greift bei solch parasitärem Handeln weit unverzüglicher zur Gegenwehr als z.B. bei einem ausbeuterischen Arbeitsvertrag.
So stiegen auch meine Abwehrkräfte, als ich mir zu Jahresbeginn bei der Vermietung meines Haupthauses Mitnomaden zuzog.
Wenn diese sich als solche Vorstellen würden, würden sie nie welche werden. So zog aus meiner Sicht bei mir ein hilfsbereites, umgängliches Pärchen junger Menschen ein.
Er stellte sich als in seiner Freizeit handwerklich engagiert und beruflich als Fahrer einer Holzrückmaschiene vor. Sie, gerade 18 Lenze alt, hatte Aussichten auf ein Praktikum und Lehrstelle in einer nahe liegenden Autowerkstatt und freute sich sichtlich über das von mir großzügig renovierte Haus mit seinem ungewöhnlichen Schnitt und den zahlreich vorhandenen individuell aufwendig gestalteten "Besonderheiten"
Aus zogen sie als Verbrecherpärchen, er in den Knast wegen autofahren ohne die dazu erforderliche Genehmigung und mit Hinterlassung eines Schuldenbergs zu meinen Lasten in der Höhe einiger Tausend Euros.

Sie, sich von ihm losgesagt habend verzog sich nach so genannt unbekannt und hinterließ mir für einige Tage ihren zwar harmlosen aber zur vollkommenen Blödheit erzogenen Rothweiler...


Hier die "ganze“ Geschichte mit den obligaten Dokumenten.

unten angeführt ist ein Bettelbrief den ich auf Empfehlung einer der Telecomcalcenterstimmen (allerdings erwartungsgemäß wirkungslos) an die Direktion ihres Hauses schrieb und aus dem zumindest ein Teilbereichs des mir zugefügten Leides* ersichtlich ist.
Nicht angeführt ist in ihm der Umstand, das mit der ersten Telekomrechnung auch die Bezahlung zweier Autoverstärker bei einem Onlinehändler von meinem Konto erfolgte, also von Gerätschaften, die zu erwerben mir nie in den Sinn gekommen wäre.
Des weiteren hatte der freche Kerl** von einem guten Freund einige hundert Euro geliehen, von denen der Arme natürlich auch nie mehr einen Cent sah.
Unerwähnt bleibt auch der Umstand das mein Öltank leer geheizt wurde und die Wohnung in einem Zustand hinterlassen wurde, die mein Freund/Zeuge/Nachbar achselzuckend mit den Worten einnahm: „Naja, wie man es ja aus dem Fernsehen von solchen Fällen kennt“...

*heute, in der Rückschau erscheint mir das Ganze eher als ein besonders kostspieliges Abenteuer, doch erinnere ich mich, das allein der Umstand, das eine erforderliche Räumungsklage eine Zahlung von 6-8000 ¤ erfordert hätte, mir schlaflose Nächte bereitete;- wäre einen solchen Betrag aufzutreiben (und vor allem wieder Einzutreiben) ziemlich unmöglich gewesen...
und bei einer „außer gerichtlichen“ Einigung hätte sicher nicht alles mit „rechten“ Dingen zugehen können...
Eine Freundin die ich in jener Phase meines Lebens traf, glaubte mir nicht, als ich ihr auf die übliche Floskel „Ach, wie schon, mir geht’s ganz gut“ antwortete, da ich es Leid war überall dasselbe zu beklagen...

**ob der junge Mann wirklich nur mit impertinenter Dreistigkeit, gepaart mit himmelschreiender Dummheit gesegnet war oder an einer Persönlichkeitsstörung litt, kann ich nicht verifizieren. Infrage käme auf jedenfalls eine narzisstische oder antisoziale Persönlichkeitsstörung.

http://de.wikipedia.org/wiki/Pers%
C3%B6nlichkeitsst%C
3%B6rungen#Narzisstische_
Pers.C3.B6nlichkeitsst.C3.B6rung

http://de.wikipedia.org/wiki/Antisoziale_
Pers%C3%B6nlichkeitsst%C3%B6rung

Sei´s wie´s will“, ob eine Virus in der Software seiner Gedankengänge wütet oder nicht, dies würde zwar den Umstand nicht aber den angerichten Schaden mildern....

(Während ich dies in Bregenz zu Protokoll gebe, berichtet ein Schweizer Radiosender über einer Untersuchung, welche belegt, das 80% aller Menschen, die im Namen der Gesellschaft und des Gesetztes ihrer Freiheit beraubt werden, unter behandlungsrelevanten Persönlichkeitsstörungen leiden.
...der Sender berichtet weiterhin, das es kaum Initiative und Geldmittel gibt, um den Betroffen, soweit sie es wünschen, Hilfe anbieten zu können)




Und hier mein Gedicht an die deutsche Telekom:




Jürgen
Heinrich Wilhelm
Pickel
Kundennr. 181 101 5316
Schweinfurtersrt. 10
Obbach bei Euerbach

An
Aufsichtsrat
DR. Klaus Zumwinkel
Friedrich Ebert Allee 140
53113 Bonn Obbach, 21.03.08

Betreff:

Rücksetzung eines nicht
von mir
abgeschlossenem Vertrags
und die flehentliche Bitte um die Übernahme einer Schuld.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Seit es die Telekom gibt bin ich Ihr Kunde und mit Ihren Leistungen auch sehr zufrieden.

Ich bin Bühnenarbeiter
beim Theater
der Stadt Schweinfurt
mit einem Eink
ommen von um die 600
und habe deshalb
in meinem Haus eine Wohnung,
die ich vermiete.
Weil hier
meist Studenten wohnen
habe ich auch Internet.

Durch die Trennung der Rechnung
durch Rufnummern von Ihnen
war eine
Abrechnung 12 Jahre lang ohne Pro
bleme möglich.

Am 1.1.08 zog Herr Tobias Markert
(jetzt im Gefängniss
in der Hadergasse
29, 97421
Schweinfurt,
Tel. 09721/476700, Fax 47670)
und seine Freundin Melanie Siedek
(jetzt unbekannt verschwunden)
bei mir ein.

usw. usf.

Mitte Februar hatte ich noch keine Miete, keine Kaution von ihnen erhalten. Dafür wurden ohne mein Zutun über 250 ¤ von meinem Konto auf Ihr Telecomkonto überwiesen.

Meine Bank holte sich das Geld
 aber gleich wieder zurück
und ich
ging zur Polizei,
die jedoch nichts machen konnte.
Da ich ja nie eine Rechnung erhalten hatte rief ich bei Ihnen an und erhielt die Auskunft, dass meine Rechnung wirklich so hoch wäre, jedoch nicht von meiner Rufnummer sondern auf die Nummern des obengenannten Markert. Da ich ja nichts Schriftliches in der Hand hatte, bat ich Sie mir eine Rechnung zu schicken. Nach einer Woche hatte ich immer noch keine Rechnung bekommen und rief ich wieder an. Ich erfuhr, das die Rechnung längst abgeschickt worden war. Da ich nun den Verdacht hatte, das Obengenannter geziehlt meine Telekomrechnungen abfängt und bat Sie, mir noch einmal eine Rechnung zu schicken, diesmal allerdings an meinen Nachbarn. Außerdem verabredeten wir, das ich die erwartete Märzrechnung per Internet zugesendet bekomme.

Was sich jedoch als ein schwerer Fehler herrausstellen sollte.

Als ich dann Mitte März die Februarrechnung von fasst 300 ¤ bekam, lies ich sofort alle Handynummern, Ausland usw. sperren, obwohl ich jetzt natürlich auch selbst nicht mehr Handys anrufen konnte.

Da ich die genaue Rechnung im Internet ansehen wollte, rief ich bei Ihnen an um endlich meine Telekomzugangsnummer und meinen Pin zu erhalten.

Leider stellte sich heraus, das dieser Brief an meine Adresse geschickt wurde und wieder abgefangen worden war.

Mit diesen Daten wurde mir dann heimlich und widerrechtlich ein XXL-Fulltimevertrag auf meine Rufnummer und Kosten geschlossen. Bevor ich Obengenannten jedoch darauf ansprechen konnte, wurde er wegen anderer Dinge verhaftet und wird bis mindestens August einsitzen.

Bevor ich davon erfuhr, brachte seine Freundin alle Dinge von Wert außer Haus und verschwand mit einem Anderen. Ich hatte nie einen Euro für Kaution, Miete, Nebenkosten erhalten und bin jetzt fast Pleite.

All diese Vorgänge kann ihnen Polizeihauptkommissar Roland Hoffmann, Polizei Schweinfurt, Tel.09721/2022105 bestätigen, da ich alles angezeigt habe.

Ich möchte Sie bitten, mir wieder, wie früher meine Rechnung mit der Post zuzuschicken.

Ich möchte Sie bitten, den XXL Fulltime Vertrag vom 18.02.08, Auftragsnr. o01-8D610 zu annullieren, da er nie von mir abgeschlossen wurde.

Außerdem möchte ich Sie gnädigst bitten, die Telefoneinheiten der 09726/9074430 und 907443 von Januar bis März mit Ihren vielen Anwälten selbst bei Herrn Markert einzutreiben, da ich mir sie im Moment nicht leisten kann.

Für die Grundgebühren und meine Einheiten (09726/6310-12) komme ich selbstverständlich auf.

Mit
freundlichen
Grüßen

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