Mein Damaskuserlebniss:
das Donauschrottfloss 1987

 
das Schrottfloss in Busapest 
 








Mit zwei Freunden plante  ich 1987eine Floßfahrt auf der Donau.
Das Stahlfloß mit seinen 4 Tonnen und seinem 60 PS Diesel ist für 6-8 Leute ausgelegt, doch da alle bis zuletzt an die Undurchführbarkeit des Unternehmens glauben, bleibt es bei uns dreien. 

In 4 Monaten planen, beantragen, bauen wir ein Wasserfahrzeug.
Bei der 3 Wochen dauernden Endmontage in Regensburg helfen uns oft ein Dutzend Schweinfurter Freunde. 

Das Ding hält bis kurz vor die Grenze Ex-Jugoslawiens.
Drei Monate brauchen wir für die Strecke, dann verschwindet die Schiffsschraube in den Tiefen der Donau, und eine neue können wir uns nicht leisten.


Natürlich war die Reise trotzdem ein Erfolg, ein Schlüsselerlebniss für mich sei kurz erzählt:

Ein stinkreicher Yachtklubpräsident, (Jaguarfahrer) begleitet uns auf auf seiner eigenen 1,5 Millionen DM Jacht einen halben Tag, vor Neid platzend und sich frustriert besaufend.
Er hat natürlich nicht mehr Zeit und wir sind im Begriff seinen Jugendtraum zu verwirklichen, er muß noch bis zur Pensionierung warten (und arbeiten): Ich beschließe fürs erste und bis heute weiterhin Träume zielstrebiger zu verwirklichen.